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Donnerstag, 18. September 2014
La casa del fin de los tiempos
hypnosemaschinen, 03:41h
The House at the End of Time, Venezuela 2013, Regie: Alejandro Hidalgo

Dulce wird für den Tod ihres Mannes und das Verschwinden ihres Sohnes verantwortlich gemacht. Sie beteuert zwar "das Haus" sei schuld, doch auf der Tatwaffe finden sich ihre Fingerabdrücke. Nach 30 Jahren im Gefängnis kann sie den Rest ihrer Strafe per "Hausarrest" absitzen. Das Haus selbst ist aber immer noch nicht geheuer...

So, endlich auch mal einen Film aus Venezuela gesehen, und es hat sich gelohnt: Der Film fügt dem Geisterhaus-Motiv eine originelle Variante hinzu und erinnert dadurch an den ebenfalls aus Südamerika stammenden und auf dem FFF gezeigten Das verborgene Gesicht. Die Idee ist freilich eine ganz andere, also war dieser Vergleich keinesfalls ein Spoiler. Neben der cleveren Konstruktion liefert der Film gleichzeitig noch ein glaubwürdig gespieltes Familiendrama und die reife Ruddy Rodriguez in der Hauptrolle ist auch eine willkommene Abwechslung zu den hübschen Twentysomethings, die man meistens in derlei Filmen vorgesetzt bekommt. Empfehlung!
Sonst noch am Montag auf dem Fantasy Filmfest in Köln gesehen: The Brotherhood of Tears, De Behandeling und The Voices.

Dulce wird für den Tod ihres Mannes und das Verschwinden ihres Sohnes verantwortlich gemacht. Sie beteuert zwar "das Haus" sei schuld, doch auf der Tatwaffe finden sich ihre Fingerabdrücke. Nach 30 Jahren im Gefängnis kann sie den Rest ihrer Strafe per "Hausarrest" absitzen. Das Haus selbst ist aber immer noch nicht geheuer...

So, endlich auch mal einen Film aus Venezuela gesehen, und es hat sich gelohnt: Der Film fügt dem Geisterhaus-Motiv eine originelle Variante hinzu und erinnert dadurch an den ebenfalls aus Südamerika stammenden und auf dem FFF gezeigten Das verborgene Gesicht. Die Idee ist freilich eine ganz andere, also war dieser Vergleich keinesfalls ein Spoiler. Neben der cleveren Konstruktion liefert der Film gleichzeitig noch ein glaubwürdig gespieltes Familiendrama und die reife Ruddy Rodriguez in der Hauptrolle ist auch eine willkommene Abwechslung zu den hübschen Twentysomethings, die man meistens in derlei Filmen vorgesetzt bekommt. Empfehlung!
Sonst noch am Montag auf dem Fantasy Filmfest in Köln gesehen: The Brotherhood of Tears, De Behandeling und The Voices.
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Dienstag, 16. September 2014
Agent Outrage & The dirty Lovemachines @ Wild Rover, Aachen, 19.09.2014
hypnosemaschinen, 02:41h

Bevor es im allgemeinen Trubel ums Fantasy Filmfest (dazu folgt noch mindestens ein Post) untergeht, wollte ich noch mal kurz darauf hinweisen, daß ich diesen Freitag auch noch mal zur Gitarre greife und Leute anschreie. Das geschieht im duften Irish Pub Wild Rover in Aachen und zu unserer Kapelle gesellen sich die cool bratzigen Kölner Punkrocker von THE DIRTY LOVEMACHINES. Be there oder halt nicht.
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Freitag, 12. September 2014
Under the Skin
hypnosemaschinen, 21:15h
GB/USA/Schweiz 2013, Regie: Jonathan Glazer

Ein außerirdisches Wesen in Form einer schönen Frau (Scarlett Johansson) ist auf den Straßen Schottlands unterwegs, um Männer anzulocken...

Was wie die Prämisse eines Horrorfilms klingt, wird hier eher als elegischer Road Movie umgesetzt, wiewohl sich Jonathan Glazers Film nicht wirklich kategorisieren lässt, was ebenfalls zu seinen großen Stärken gehört. Zusammen mit einem effektivem Score evozieren die zwischen Überstilisierung und dokumentarischer Tristesse pendelnden Bilder eine eindrucksvoll melancholische Stimmung, die nur wenigen Filmen in dieser Intensivität gelingt. Die Pläne des Verleihs, den Film hierzulande direkt auf DVD zu veröffentlichen, führten zu Widerstand, mit dem Resultat, daß vereinzelte Kinos den Film trotzdem auf die große Leinwand bringen, denn da gehören der hypnotische Anfang, die stilisierten Verführungsszenen und die atemberaubenden Panorama-Shots der schottischen Landschaft auch unbedingt hin.
Sonst noch am Donnerstag auf dem Fantasy Filmfest in Köln gesehen: The Divine Move und Suburban Gothic.

Ein außerirdisches Wesen in Form einer schönen Frau (Scarlett Johansson) ist auf den Straßen Schottlands unterwegs, um Männer anzulocken...

Was wie die Prämisse eines Horrorfilms klingt, wird hier eher als elegischer Road Movie umgesetzt, wiewohl sich Jonathan Glazers Film nicht wirklich kategorisieren lässt, was ebenfalls zu seinen großen Stärken gehört. Zusammen mit einem effektivem Score evozieren die zwischen Überstilisierung und dokumentarischer Tristesse pendelnden Bilder eine eindrucksvoll melancholische Stimmung, die nur wenigen Filmen in dieser Intensivität gelingt. Die Pläne des Verleihs, den Film hierzulande direkt auf DVD zu veröffentlichen, führten zu Widerstand, mit dem Resultat, daß vereinzelte Kinos den Film trotzdem auf die große Leinwand bringen, denn da gehören der hypnotische Anfang, die stilisierten Verführungsszenen und die atemberaubenden Panorama-Shots der schottischen Landschaft auch unbedingt hin.
Sonst noch am Donnerstag auf dem Fantasy Filmfest in Köln gesehen: The Divine Move und Suburban Gothic.
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