Dienstag, 11. September 2012
Chained
USA 2012, Regie: Jennifer Lynch



Der kleine Tim wird nach einem Kinobesuch mit seiner Mutter von einem Taxifahrer entführt - die Mutter wird direkt ermordet, der Junge wird von dem Serienmörder gefangen gehalten, um ihm den Haushalt zu machen und die Leichen zu beseitigen...



Eine reichlich ungemütliche Angelegenheit - zusammen mit dem Protagonisten wird der Zuschauer in die schmutzige kleine Welt eines Frauenhassers und Psychopathen geworfen, der von Vincent D'Onofrio mit leichter Sprachbehinderung gegeben wird, der die Darstellung aber sonst recht zurückhaltend anlegt, was das Ganze umso beängstigender macht - Parallelen zu John McNaughtons HENRY - PORTRAIT OF A SERIAL KILLER (der Dank dem Label Bildstörung demnächst auch hierzulande in einer vernünftigen DVD-Version erscheint) sind durchaus auszumachen. Das Ende fand ich jetzt nicht 100% gelungen, aber wem der Sinn nach einem düsteren und verstörenden Ritt steht, der kommt hier auf seine Kosten.



Sonst noch am Sonntag auf dem Fantasy Filmfest gesehen: The Tall Man und Replicas.

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