Mittwoch, 11. September 2013
A Field in England
GB 2013, Regie: Ben Wheatley



Eine kleine Gruppe Männer irrt während des Bürgerkriegs im 17. Jahrhundert über das Land, als ihnen ein Fremder begegnet, der sie dazu zwingt, ein Feld nach einem Schatz abzusuchen...



Man kann Regisseur Wheatley nicht vorwerfen, sich zu wiederholen, liefert er doch nach Kill List und Sightseers hier wieder etwas vollkommen anderes ab. Daß er sich dem Publikum anbiedert, kann man ebenfalls nicht behaupten, denn sein neuer Film ist eigenwillig, sperrig und leider auch ziemlich zäh. Wer britischen Humor der Marke "League of Gentlemen" (deren Reece Shearsmith hier auch eine Hauptrolle übernimmt) zu schätzen weiß, dürfte stellenweise auf seine Kosten kommen, auch finden sich zahlreiche Verweise auf andere Filme - allen voran Blood on Satan's Claw, aber auch Onibaba und El Topo kommen in den Sinn - aber für mich war das alles etwas zu wenig. Die durchaus gelungene Trip-Sequenz hätte auch ruhig etwas länger gehen können. An sich bietet der Film aber schon eine willkommene Abwechslung zu durchschnittlicher Standard-Genreware und ich werde Herrn Wheatley sicherlich weiter im Auge behalten.



Sonst noch am Montag auf dem Fantasy Filmfest gesehen: Love Eternal und The Last Days.

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