Samstag, 6. Februar 2010
Traum vom Papst und der Chefkatze
Im Fernsehen kommt die Meldung, der Papst sei spurlos verschwunden, was meine Mutter bestürzt. Außerdem will irgendwer unsere Katze umbringen, weil sie nur die „Vertretung für die Chef-Katze“ sei. Die Chefkatze selbst spielt wohl eine wichtige Rolle bei irgendeinem Hexenzirkel in der Gegend. Ob dieser Hexenzirkel eventuell auch für das Verschwinden des Papstes verantwortlich zu machen ist, weiß ich leider nicht mehr.

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Samstag, 6. Februar 2010
Kill Barbara with Panic
Patayin mo sa sindak si Barbara, Philippinen 1974, Regie: Celso Ad. Castillo



Barbara kehrt in ihre Heimatstadt zurück, um ihre Schwester zu beerdigen. Diese hatte Selbstmord begangen, um im "nächsten Leben" herausfinden zu können, mit wem ihr Ehemann Fritz (ja, der heißt auch auf Tagalog so) sie betrogen hat. Kurze Zeit später finden bereits merkwürdige Ereignisse statt, auch scheint die Tote eine unheilige Allianz mit der Lieblingspuppe ihrer Tochter Karen eingegangen zu sein...



Scheinbar schaut man auch auf den Philippinen gerne italienische Filme, denn stilistisch ist das hier ganz in der Nähe anzusiedeln. Score, Kameraführung und Ausleuchtung erinnern stark an etwa die späteren Mario Bava-Werke. Handwerklich ist das alles oberste Kajüte, es gibt zahlreiche originelle visuelle Ideen (oft mit Spiegeln) sowie ausgeklügelte Bildkompositonen zu bestaunen. Zwischendurch gibt es zwar mal ein bißchen Leerlauf und repetitive Momente, ansonsten ist der Film mit 110 Minuten Laufzeit aber ziemlich spannend und streckenweise sogar richtig unheimlich. Vor allem sieht er von vorne bis hinten einfach scheißegut aus. Die Filipinos drehten 1995 dann gleich noch mal ein Remake davon, das habe ich zwar noch nicht gesehen, vermute aber mal, daß es nicht ganz so stilsicher ausgefallen ist.

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Mittwoch, 3. Februar 2010
Live-Audiokommentar X: Ein Tentakel kommt selten allein


Dem ein oder anderem Leser vielleicht schon bekannt, veranstalte ich seit 2008 alle zwei Monate den Live-Audiokommentar in der ehrenwerten Raststätte in Aachen. Dabei wird ein Überraschungsfilm gezeigt und live und spontan von mir und einem Gast kommentiert. In der zehnten Ausgabe wird es relativ außerirdisch zugehen und der Gast ist mein alter Freund Tom Borderland, der nicht nur ein toller Schlagzeuger ist und als DJ für die ein oder andere durchtanzte Nacht sorgte, sondern auch noch einen erlesenen Filmgeschmack hat. Wir freuen uns über jeden Gast und stellen für den 27. Februar schon mal ausreichend Bier kalt. Der Eintritt ist frei.

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