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Mittwoch, 24. Februar 2010
Traum vom verschwundenem Bier
hypnosemaschinen, 00:06h
Ich gehe in einen Supermarkt, will einen Kasten Bier kaufen. Doch an den Stellen, wo sich sonst die Bierkästen verlockend übereinander stapeln, steht nur Mineralwasser. Ich suche die ganze Getränkeabteilung ab, finde kein Bier. Schließlich frage ich den Einkaufswagen-Zusammenschieber, wo denn hier Bier zu finden sei, ob sie noch welches führen. Er deutet in eine verstaubte Ecke, wo ich unter Spinnweben tatsächlich noch einen halbvollen Kasten König-Pilsener entdecke. Das Haltbarkeitsdatum ist erstaunlicherweise nicht abgelaufen, aber dieser Traum will mir anscheinend suggerieren, daß ich mich in einer Zukunft befinde, in der Bier ein absolut unpopuläres Getränk geworden ist. Ich kaufe die verstaubten Flaschen trotzdem.
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Montag, 22. Februar 2010
The White Reindeer
hypnosemaschinen, 02:39h
Valkoinen peura, Finnland 1952, Regie: Erik Blomberg

Lappland, vor langer Zeit: Als ihr Mann nach mehreren Tagen nicht vom Rentier-Hüten zurückkehrt, sieht eine junge Frau in der Einsamkeit ihrer entlegenen Hütte in der weiten, schneebedeckten Steppe keine andere Alternative, als die schwarze Magie zu Hilfe zu nehmen. Dies hat aber ungeahnte Konsequenzen: An manchen Tagen verwandelt sie sich in ein weißes Rentier, und in den Nächten bekommt sie ungehemmten Appetit auf Männerblut...

Wer sagt eigentlich, daß es in unheimlichen Filmen immer irgendwie dunkel sein muß? Der von Tierknochen gesäumte Friedhof in der grellen, hellen, weißen Einöde kann einem auch eine ordentliche Gänsehaut verpassen, auch wenn man sagen muß, daß der Film eine zu entrückte Stimmung aufbaut, um als richtiger Horrorfilm durchzugehen. Die expressiven Bilder erinnern oft an die Stummfilm-Ära und besonders viele Dialoge gibt es nicht, was schon recht entgegenkommend ist, wenn man kein finnisch versteht. Stattdessen gibt es Panorama-Aufnahmen von weiter, weißer Landschaft satt, unterlegt von sphärischer Musik, ein Trip in eine karge und fremde, aber wunderschöne Welt.


Lappland, vor langer Zeit: Als ihr Mann nach mehreren Tagen nicht vom Rentier-Hüten zurückkehrt, sieht eine junge Frau in der Einsamkeit ihrer entlegenen Hütte in der weiten, schneebedeckten Steppe keine andere Alternative, als die schwarze Magie zu Hilfe zu nehmen. Dies hat aber ungeahnte Konsequenzen: An manchen Tagen verwandelt sie sich in ein weißes Rentier, und in den Nächten bekommt sie ungehemmten Appetit auf Männerblut...

Wer sagt eigentlich, daß es in unheimlichen Filmen immer irgendwie dunkel sein muß? Der von Tierknochen gesäumte Friedhof in der grellen, hellen, weißen Einöde kann einem auch eine ordentliche Gänsehaut verpassen, auch wenn man sagen muß, daß der Film eine zu entrückte Stimmung aufbaut, um als richtiger Horrorfilm durchzugehen. Die expressiven Bilder erinnern oft an die Stummfilm-Ära und besonders viele Dialoge gibt es nicht, was schon recht entgegenkommend ist, wenn man kein finnisch versteht. Stattdessen gibt es Panorama-Aufnahmen von weiter, weißer Landschaft satt, unterlegt von sphärischer Musik, ein Trip in eine karge und fremde, aber wunderschöne Welt.

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Sonntag, 21. Februar 2010
Steel Pole Bath Tub: Twist
hypnosemaschinen, 09:58h
Dieses Video wollte ich sehen, seit mir Gitarrist Mike Morasky, ständig Lucky Strikes schnorrend, bei ihrem Konzert im Kölner Underground 1996 davon erzählt hat, er erwähnte auch, daß sie sich dafür extra von Frank Kozik einen Flipper haben designen lassen. Jetzt hat es endlich mal jemand auf youtube gestellt. Voilà, der wohl einzige offizielle Videoclip einer der besten Bands der Neunziger:
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