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Mittwoch, 31. März 2010
Bombenstimmung
hypnosemaschinen, 21:56h
Was 50 Meter für einen Unterschied machen können: Würde ich diese nämlich weiter westlich wohnen, würde ich hier jetzt keinen Beitrag schreiben, sondern wäre evakuiert worden und säße jetzt in einer Notunterkunft oder anderswo. 350 Meter weiter wird nämlich gerade eine Bombe aus dem 2.Weltkrieg entschärft. Ich kann also auch mal Glück haben! Leider habe ich keinen Fotoapparat, um die interessanten leeren Straßen zu fotografieren. Bißchen genervt hat mich wohl, daß ich doppelt so lange brauchte, um nach Hause zu kommen, weil ich eine große Schleife laufen mußte und mein Stamm-Supermarkt ebenfalls evakuiert wurde. Meine Theorie ist ja, das liegt am Aachener Hauptbahnhof, der zieht das Unglück förmlich an...
P.S.: Wenn ich mir diese Karte ansehe, frage ich mich allerdings, ob aus der Rheumaklinik nur die Leute evakuiert wurden, die innerhalb des roten Kreises ihre Zimmer hatten...
P.S.: Wenn ich mir diese Karte ansehe, frage ich mich allerdings, ob aus der Rheumaklinik nur die Leute evakuiert wurden, die innerhalb des roten Kreises ihre Zimmer hatten...
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Dienstag, 30. März 2010
La main du diable
hypnosemaschinen, 04:57h
Die Teufelshand, Frankreich 1943, Regie: Maurice Tourneur

Die fröhliche Stimmung in einem Gasthaus in den Bergen wird jäh gestört, als ein nervöser Fremder mit nur einer Hand den Raum betritt. Er hat scheinbar Angst vor einem „kleinem schwarzen Mann“, der ihn verfolgt. Sein Problem begann damit, als er einst einem Koch einen Talisman abkaufte, eine abgetrennte Hand in einer Schatulle...

Die phantastischen Filme, die im Frankreich der 40er Jahre trotz deutscher Besatzung entstanden, haben einen ganz eigenen Flair – auf die üblichen Horrorstoffe und konkrete Momente des Grauens wird meist verzichtet, stattdessen bedient man sich eher im Reich der Legende und ist darum bemüht, eine einzigartige Atmosphäre des Unwirklichen zu erschaffen, wie etwa auch in La Fiancée des Ténèbres oder Le Loup des Malveneur. Diese Stimmung erreicht hier ihren Höhepunkt, als der Protagonist ausgerechnet in einem Hotel in Nizza den Vorbesitzern seines Talismans begegnet, die aus dem Jenseits ihre eigenen Geschichten vor verzerrten Theaterkulissen erzählen. Maurice Tourneur war bereits zur Stummfilmzeit aktiv und hat zahlreiche Filme in Zusammenarbeit mit André de Lorde vom berüchtigten Grand Guignol-Theater realisiert, von denen einige glücklicherweise sogar noch erhalten sind. Sein Sohn Jacques wiederum gab in Zusammenarbeit mit dem Produzenten Val Lewton dem Hollywood-Horrorfilm mit Cat People 1942 eine gänzlich neue Richtung und drehte mit Night of the Demon 1957 in England den möglicherweise besten Horrorfilm aller Zeiten.


Die fröhliche Stimmung in einem Gasthaus in den Bergen wird jäh gestört, als ein nervöser Fremder mit nur einer Hand den Raum betritt. Er hat scheinbar Angst vor einem „kleinem schwarzen Mann“, der ihn verfolgt. Sein Problem begann damit, als er einst einem Koch einen Talisman abkaufte, eine abgetrennte Hand in einer Schatulle...

Die phantastischen Filme, die im Frankreich der 40er Jahre trotz deutscher Besatzung entstanden, haben einen ganz eigenen Flair – auf die üblichen Horrorstoffe und konkrete Momente des Grauens wird meist verzichtet, stattdessen bedient man sich eher im Reich der Legende und ist darum bemüht, eine einzigartige Atmosphäre des Unwirklichen zu erschaffen, wie etwa auch in La Fiancée des Ténèbres oder Le Loup des Malveneur. Diese Stimmung erreicht hier ihren Höhepunkt, als der Protagonist ausgerechnet in einem Hotel in Nizza den Vorbesitzern seines Talismans begegnet, die aus dem Jenseits ihre eigenen Geschichten vor verzerrten Theaterkulissen erzählen. Maurice Tourneur war bereits zur Stummfilmzeit aktiv und hat zahlreiche Filme in Zusammenarbeit mit André de Lorde vom berüchtigten Grand Guignol-Theater realisiert, von denen einige glücklicherweise sogar noch erhalten sind. Sein Sohn Jacques wiederum gab in Zusammenarbeit mit dem Produzenten Val Lewton dem Hollywood-Horrorfilm mit Cat People 1942 eine gänzlich neue Richtung und drehte mit Night of the Demon 1957 in England den möglicherweise besten Horrorfilm aller Zeiten.

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Sonntag, 28. März 2010
EA 80 @ AZ Aachen, 26.03.2010
hypnosemaschinen, 22:15h
Hmm, der März dieses Jahr war wohl der Klassiker-Monat, denn auch EA 80 habe ich in den vergangenen Jahren auch so einige Male live gesehen, besonders erinnere mich noch an die Gigs in einer winzigen Gladbacher Altstadtkneipe, bei einer nicht besonders gut besuchten Geburtstagsfeier in einer Geilenkirchener Burgruine und den aufgrund einer übereifrigen Security leicht aus dem Ruder gelaufenen Auftritt im Aachener "Backenzahn".
Irgendwie hatte ich dieses Mal mit mehr bekannten alten Gesichtern gerechnet, bis auf ein paar Ausnahmen scheinen die meisten von denen aber zu hause geblieben zu sein. Auch nicht weiter tragisch, dafür gab es von einer gut gelaunten Band in zwei Stunden eine Menge bekannte alte Songs zu hören, wobei das Repertoire allerdings auch gut mit neuerem Material gemischt wurde, denn EA 80 schreiben immer noch neue Hits, so z.B. "Nicht mit dir" von letzten Album. So war das Programm auch stilistisch abwechslungsreich, da die Band musikalisch nie stehen blieb und immer neue Elemente von Noiserock bis Hardcore in ihre Lieder einfliessen ließ. Sentimental wurde ich dann freilich eher bei alten Songs wie "Zeitmaschinen", bei dem ich mich dann erinnerte, es im Teenageralter meiner damaligen Freundin auf ein Mixtape aufgenommen zu haben. Grandioser, schöner Abend und wie nach jedem Konzert der Band oder dem Erscheinen einer neuen Platte habe ich wieder Lust bekommen, die komplette Diskographie noch mal rauf und runter zu hören.
Irgendwie hatte ich dieses Mal mit mehr bekannten alten Gesichtern gerechnet, bis auf ein paar Ausnahmen scheinen die meisten von denen aber zu hause geblieben zu sein. Auch nicht weiter tragisch, dafür gab es von einer gut gelaunten Band in zwei Stunden eine Menge bekannte alte Songs zu hören, wobei das Repertoire allerdings auch gut mit neuerem Material gemischt wurde, denn EA 80 schreiben immer noch neue Hits, so z.B. "Nicht mit dir" von letzten Album. So war das Programm auch stilistisch abwechslungsreich, da die Band musikalisch nie stehen blieb und immer neue Elemente von Noiserock bis Hardcore in ihre Lieder einfliessen ließ. Sentimental wurde ich dann freilich eher bei alten Songs wie "Zeitmaschinen", bei dem ich mich dann erinnerte, es im Teenageralter meiner damaligen Freundin auf ein Mixtape aufgenommen zu haben. Grandioser, schöner Abend und wie nach jedem Konzert der Band oder dem Erscheinen einer neuen Platte habe ich wieder Lust bekommen, die komplette Diskographie noch mal rauf und runter zu hören.
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