Freitag, 9. November 2012
Live-Audiokommentar XXVII: Bärendienst nach Vorschrift


Es wird wieder ein Überraschungsfilm in der ehrenwerten Raststätte gezeigt. Special Guest bei mir diesmal: Klaudiusz Gieroń, Kulturerforscher und Liebhaber bizarrer Phänomene.

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Samstag, 3. November 2012
R.I.P. Bruno "whoknows" Vögelin
Mit Bestürzung habe ich erfahren, daß der Schweizer Filmblogger whoknows, der auch hier zahlreiche Kommentare hinterlassen hat, vor wenigen Tagen verstorben ist. Er zeichnete sich nicht nur durch seine ungebändigte Leidenschaft für Filme aus, sondern auch durch die Art und Weise, wie er selbst seiner schweren Krankheit mit einem unvergleichbarem Humor begegnete. Auch wenn ich ihn leider nie persönlich kennenlernen konnte, vermissen werde ich ihn auf jeden Fall.

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Sonntag, 28. Oktober 2012
Besessen - Das Loch in der Wand
Bezeten - Het gat in de muur, Niederlande/Deutschland 1969, Regie: Pim de la Parra



Nils ist Medizinstudent in Amsterdam und steht kurz vor dem Examen. Vom Lernen hält ihn aber nicht nur seine hübsche Freundin, die Journalistin Marina, ab, sondern mehr noch das Loch in der Wand, durch das er das Treiben im Schlafzimmer seines Nachbarn beobachten kann - dieser scheint nicht nur Sex mit enorm vielen verschiedenen jungen Frauen zu haben, sondern setzt manche davon auch unter Drogen und fesselt sie...



Es ist weniger die Story, als viele zusammenspielende Umstände, die diesen Film interessant machen: So handelt es sich um die erste deutsch-niederländische Koproduktion nach dem zweiten Weltkrieg und am Drehbuch schrieb ein gewisser Martin Scorsese mit. Die Musik stammt von keinem geringerem als Bernard Herrmann, wirkt zwar für einen Film dieser Art etwas antiquiert, aber ist schon ziemlich geil. In der Tat könnte man den Film eh eine erfrischend sleazige Variante von Das Fenster zum Hof nennen mit einer großen Anzahl nackter Meisjes. Dazu gesellen sich die bezaubernde Alexandra Stewart (erst kürzlich noch in Das verborgene Gesicht zu sehen gewesen) und die spätere norwegische Regisseurin Vibeke Løkkeberg. Die männliche Hauptrolle gibt Dieter Geissler, später hauptsächlich Produzent (Die unendliche Geschichte, Sleepy Hollow) und der große niederländische Filmemacher Fons Rademakers hat auch einen kleinen maßgeschneiderten Auftritt als schmieriger Playboy Raoul Orloff. Das macht nicht nur für Amsterdam-Fans wie mich großen Spaß, sondern kann auch noch mit einem recht verblüffendem Ende punkten. DVD-Veröffentlichung sofort, bitte!

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