Mittwoch, 12. Mai 2010
Traum von Weizenbiergläsern
Ich soll ein sehr reiches und hübsches Mädchen heiraten. Zur Hochzeitsfeierlichkeit komme ich natürlich zu spät, sie findet in einem riesigen Saal statt, mit Kronleuchtern und allen drum und dran. Ich habe noch meine speckige, verdreckte Weste von meinem Wochenmarkt-Job an. Die aufgemotzten Hochzeitsgäste weichen vor mir zurück wie vor einem Aussätzigen. Die Eltern der Braut schauen bestürzt, als ich versuche mich zu entschuldigen und zu erklären. Die Braut selbst scheint auch nicht begeistert zu sein, regt sich aber auch nicht besonders auf. Was mich ärgerte war, daß sie nicht nur reich und hübsch, sondern auch nett und intelligent war; weder arrogant noch ignorant, also die optimale Partie, und ich mußte es wieder versauen. Das Getuschel im Saal wird lauter, man hört vereinzeltes Lachen. Ich krieg zuviel, steige auf einen Tisch und halte eine pathetische Rede zur Verteidigung der Arbeiterklasse. Die einzigen die applaudieren sind Roberto Blanco und Tony Marshall, die aus irgendeinem Grunde auch eingeladen waren. Kurze Zeit später versuchen sie mit Weizenbiergläsern in der Hand, alle anwesenden Frauen anzumachen, sowohl mit frauenfeindlichen Sprüchen wie mit Klapsen auf den Hintern, sogar die Braut. Dann und wann finden sie auch Zeit, mich zu umarmen, und laut zu gröhlen, was ich doch für ein dufter Kerl bin, der einzig Anständige in diesem Puff hier. Später habe ich mit der Braut den Saal verlassen, die beiden Muntermacher sind uns aber durch die ganze Stadt gefolgt.

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Ähm... - Wie war ihre Kindheit, junger Mann? Und mussten Sie sich jeden Samstag Dieter Thomas Hecks "Hitparade" anschauen?

Mit träumte übrigens letzte Nacht, der Papst (es war der Nachfolger von Ratzi) sei Oberst des Regiments, in dem ich als Schweizer Wehrmann diente. Er nahm es ganz locker, dass ich ohne Krawatte und in Pyjamahosen durch die Gegend lief. Ich werte dies als Zeichen für den baldigen Fortschritt der katholischen Kirche (schade, dass ich dort nicht Mitglied bin).

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Dank älterem Bruder und eigenem TV-Gerät konnte man sich da recht bald emanzipieren, es blieb aber das WDR4-Gedudel in der Küche recht einprägsam...

Hmm, aufgrund eines Traums einen Richtungswechsel der Katholen zu vermuten, ist vielleicht ein wenig gewagt. :D

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