Samstag, 26. Februar 2011
Ashtones @ Hauptquartier Aachen, 25.2.2011


2011 scheint das Jahr der runden Geburtstage zu sein, denn auch Dieter vom Hauptquartier feierte einen solchen. Wie schon im letzten Jahr, dienten zur musikalischen Untermalung die sympathischen Punkrocker aus Lille, allerdings gab es zunächst eine traurige Nachricht zu verkünden: Gitarrist Francis wurde nämlich im Januar an einem Autobahnparkplatz in der Nähe von Marseille "aus Versehen" von einem Jäger in den Kopf geschossen. Es ist kaum zu glauben, was für Arschlöcher da draußen herumlaufen. Aber auch mit einer Gitarre machte die Band wieder ordentlich Druck und Laune mit ihrem von STOOGES und DEAD BOYS beeinflussten Sound. Wenn auch meine Kamera immer noch nicht für Tonaufnahmen geeignet ist und alles hoffnungslos übersteuert, habe ich trotzdem wieder ein Video gemacht, das macht mir gerade sehr viel Spaß.



Nach zahlreichen Zugaben legte der autonome Kurt dann noch ein feines Set mit viel früh-80er-England-Zeug auf, das man sonst nicht oft zu hören bekommt. Derweil tauchten im HQ neben dem geschätzten Stammpublikum auch ein Haufen merkwürdiger Gestalten auf. Den Vogel schoß das eine wildfremde Mädel ab, das erst Kollegen Mathias und dann mir ins Ohr schrie: "Wie heißt nochmal der Film, der Heroin verherrlicht?" Als ich antwortete: "Äh, meinste vielleicht TRAINSPOTTING?" fiel sie mir dann um den Hals. Von einer weiteren Diskussion bzgl. der Interpretation des Films sah ich dann aber ab.

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It's my life and it's my wife...
Ich hatte zuerst verstanden, das komische Mädel wollte wissen, wie die Band hieße, die Heroin verherrlichte (Velvet Underground? All?).
Der tragisch umgekommene Guitarrist heißt übrigens Francis, nicht Fabrice ;)

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Oops...
danke für den Hinweis, hab's korrigiert.

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