Sonntag, 24. März 2013
L'Araignée d'Eau
Frankreich 1971, Regie: Jean-Daniel Verhaeghe



Als der Insektenforscher Bernard eines Tages am Fluss spazieren geht, nimmt er einen merkwürdigen Gesang wahr. Dieser scheint von einer Wasserspinne zu stammen, die er kurzerhand mit nach Hause nimmt. Dort wächst das Tier zunächst erheblich, bis es sich eines Nachts in eine schöne junge Frau verwandelt...



Hier haben wir mal wieder einen Film, der weniger von seiner Handlung lebt, als vielmehr von seiner entrückten, traumähnlichen Atmosphäre. Basierend auf einer 1948 erschienenen Erzählung von Marcel Béalu, der auch am Drehbuch beteiligt war, wird eine höchst eigenartige Stimmung erzeugt: Dazu tragen neben den kargen melancholischen Landschaften vor allem die sich fast ständig schleichend bewegende Kamera sowie der von einem Theremin dominierte Score bei, der an manchen Stellen vielleicht etwas zu dick aufträgt - was aber ganz gut zu anderen Stilmitteln passt, die ebenfalls wirken, als stammten sie aus einem viel älteren Film. Eine äußerst schöne Angelegenheit, bei der ich mich mal wieder nicht zusammenreissen konnte, was das Erstellen von Screenshots betrifft.























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