Dienstag, 16. März 2010
U.K. Subs @ Musikbunker Aachen, 13.3.2010
War das jetzt das siebte oder achte Mal, daß ich die live gesehen habe? Egal. Irgendwie beruhigend zu wissen, daß Charlie Harper immer noch unterwegs ist, Spaß dran hat und nach wie vor mit beiden Beinen auf dem Boden geblieben ist. Von den dargebotenen Songs waren mir nur zwei nicht bekannt, ansonsten stammte das neueste Material von 1982. Nun, wer in seiner Anfangsphase so viele Evergreens geschrieben hat, kann sich das wohl auch erlauben, langweilig scheint es den Jungs auch nicht zu werden, in der aktuellen Besetzung mit Nicky Garratt und Alvin Gibbs auch zwei Leute dabei, die das auch schon etwas länger machen. Nun, wer sich die Band ankuckt, sollte wissen, daß nicht mit Überraschungen zu rechnen ist, aber man genau das bekommt was man erwartet, was ja auch nicht jede Kapelle garantieren kann. (Und ich sollte mittlerweile wissen, wenn ich nach so einem Konzert noch zum Punkrock-Karaoke ins HQ gehe, es meist ein schlimmes Ende nimmt.)

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Montag, 15. März 2010
Zaboraveni
The Forgotten, Mazedonien 1995, Regie: Mladen Krstevski



Ein abgelegenes Dorf ist in heller Aufregung: Soll doch eine Studentin aus der Großstadt kommen, um im nahegelegenen Kloster Forschungen zu betreiben. Das Kloster soll angeblich auf den Überresten eines älteren Klosters entstanden sein. Doch sie entdeckt ein ganz anderes Geheimnis...



Fängt diese Fernsehproduktion noch wie eine recht zotige Komödie an, incl. einem ständig furzendem Kind, einem Dorftrottel, der ohne Hosen einer Matrone nachsteigt, gesellt sich dazu dann doch noch eine Art Horror-Plot sowie zahlreiche Elemente der politischen Satire, wenn z.B. die Dorfbewohner nicht wissen, welches jetzt die angemessene Fahne für eine Beerdigung ist, oder auf den Satz "Even the sun isn't as red as it used to be" das Coca-Cola-Logo den Himmelskörper ziert. Das Ganze ist schon ein recht bizarrer, aber unterhaltsamer Mischmasch, da auch Locations und Beleuchtung ein ganz eigenes Flair haben, das ich so noch nicht zu sehen bekommen habe. Die Horrormomente sind dabei relativ straight gehandhabt, aber schlußendlich scheint es niemanden zu interessieren, was mit der "Heldin" passiert: In der vorletzten Einstellung scheint die Coca Cola-Sonne noch mal auf das furzende Kind.

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Freitag, 12. März 2010
Traum von Curd Jürgens (als Reinhold Messner verkleidet)
Prominentenspecial bei „Wer Wird Millionär“: Reinhold Messner zögert zwischen zwei Alternativen und entscheidet sich dann doch für die Falsche. Er fängt an zu heulen. Er steht auf und verwandelt sich plötzlich in Curd Jürgens, zieht eine altmodische Pistole aus der Innentasche des Jacketts, fuchtelt zunächst in Richtung Günther Jauch, steckt sie sich dann aber in den Mund und drückt ab. Zuerst sieht man gar kein Blut, bis er dann auf den Boden fällt, dann hört er für ein paar Minuten nicht mehr auf, immer stärker zu bluten. Das Publikum weiß sich wohl nicht anders zu helfen als mit vereinzeltem Gelächter, das ganze wird für Fake gehalten. Von Jauch ist schon seit längerem nichts mehr zu sehen gewesen.

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