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Samstag, 20. November 2010
Spermbirds @ AZ Aachen, 18.11.2010
hypnosemaschinen, 01:48h
Ei ei ei, Konzert unter der Woche, aber hey: Spermbirds! Im AZ! Da kann man selbst als arbeitender Teil der Gesellschaft nicht widerstehen. Wie erwartet, traf man dann einige Leute, die man schon seit den 80ern kennt, und sie hatten alle so ein eigentümliches Leuchten in den Augen. Offiziell war keine Vorgruppe angekündigt, aber es spielten trotzdem BE A GENIUS aus Köln und nach anfänglichem "Och nö, nich noch ne Vorband, muß morgen arbeiten gehen"-Genöle stellte sich heraus, daß die richtig geil waren mit einem an DISCHORD-Bands des aktuellen Jahrtausends wie BLUETIP erinnernden Sound irgendwo zwischen Emocore und Noiserock. Zudem kam mir der Schlagzeuger extrem bekannt vor, denn er ist wohl auch der Sänger von TRAPSET, mit denen wir hier zusammen aufgetreten sind. Der freundliche Tommo schenkte mir dann auch noch eine CD, da er noch in zwei weiteren Bands außer den bereits erwähnten aktiv ist. Dankeschön!
Anschließend wartete man auf die Herren aus Kaiserslautern, für die man eigentlich gekommen war, und geriet in eine Art Zeitmaschine. Die sind immer noch (oder: wieder) so geil wie in den späten 80ern, als ich sie zuletzt live gesehen hatte. Ein eingängiger Hardcore-Hit jagt den nächsten, und technische Probleme werden von Lee und Beppo mit humorvollen Kommentaren überbrückt. Die Jungens haben sichtbar Spaß und nach dem Konzert trifft man sie an der Theke wieder, was ich direkt ausgenutzt habe und den freundlichen Beppo mit einem Wortschwall bezüglich 80er Jahre-Tapesampler vollgetextet habe. Die getrunkenen Biere dürften dann auch dafür verantwortlich sein, daß ich am nächsten Tag nicht pünktlich am Arbeitsplatz erscheinen konnte. Are you growing up or giving up? Weder noch. Dankeschön!
Anschließend wartete man auf die Herren aus Kaiserslautern, für die man eigentlich gekommen war, und geriet in eine Art Zeitmaschine. Die sind immer noch (oder: wieder) so geil wie in den späten 80ern, als ich sie zuletzt live gesehen hatte. Ein eingängiger Hardcore-Hit jagt den nächsten, und technische Probleme werden von Lee und Beppo mit humorvollen Kommentaren überbrückt. Die Jungens haben sichtbar Spaß und nach dem Konzert trifft man sie an der Theke wieder, was ich direkt ausgenutzt habe und den freundlichen Beppo mit einem Wortschwall bezüglich 80er Jahre-Tapesampler vollgetextet habe. Die getrunkenen Biere dürften dann auch dafür verantwortlich sein, daß ich am nächsten Tag nicht pünktlich am Arbeitsplatz erscheinen konnte. Are you growing up or giving up? Weder noch. Dankeschön!
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Donnerstag, 18. November 2010
The Night God Screamed
hypnosemaschinen, 02:59h
USA 1971, Regie: Lee Madden

Fanny Pierce ist mit einem Prediger verheiratet, und so sehr sie ihren Mann liebt, wird sie von seiner Unstetigkeit langsam ermüdet. Statt sich irgendwo in Ruhe niederzulassen und die Leute zu bekehren, juckt es ihn immer wieder in neue Gegenden, um quasi nochmal komplett neu anzufangen. Diese Sorgen geraten aber ins Hintertreffen, als die beiden auf eine Gruppe jugendlicher Jesus-Freaks trifft, die die Bibel sehr frei auszulegen scheinen und etwas unheimlich wirken...

Beim regelmäßigen Durchblättern von Michael J. Weldons Psychotronic Encyclopedia bin ich öfters bei diesem Film hängengeblieben, auch wegen seines bemerkenswerten Titels. Jetzt konnte ich ihn endlich mal sehen, und es hat sich gelohnt. Anders als viele der nach Manson entstandenen "Hippiebande terrorisiert unbescholtene Bürger"-Streifen liefert der Plot hier unerwartete Schlenker, die zwar auch auf bekanntes Terrain führen, ich aber keineswegs erwartet hatte. Dann ist da noch die Hippiebande selbst, die neben dem Kiffen auch viel betet und deren Anführer - vielleicht bis auf die zusammengewachsenen Augenbrauen - tatsächlich aussieht wie Jesus. Die christlichen Sakramente werden von der Gruppe allerdings relativ frei ausgelegt, und teilweise ins Gegenteil verkehrt, was dem ganzen eine hübsch subversive Note verleiht. Jeanne Crain, die sich in den 70ern wie viele Stars der 40er und 50er in einem Horrorfilm wiederfand, ist immer noch sehr schön und hält mit ihrer Professionalität und Leinwandpräsenz die etwas disparaten Teile des Films zusammen. Doch, das kann sich alles durchaus sehen lassen und könnte ruhig mal aus der Obskurität gehoben werden, am liebsten mit einer neuen Abtastung, denn auf der kanadischen VHS kann man in den Nachtszenen mal überhaupt nichts erkennen.


Fanny Pierce ist mit einem Prediger verheiratet, und so sehr sie ihren Mann liebt, wird sie von seiner Unstetigkeit langsam ermüdet. Statt sich irgendwo in Ruhe niederzulassen und die Leute zu bekehren, juckt es ihn immer wieder in neue Gegenden, um quasi nochmal komplett neu anzufangen. Diese Sorgen geraten aber ins Hintertreffen, als die beiden auf eine Gruppe jugendlicher Jesus-Freaks trifft, die die Bibel sehr frei auszulegen scheinen und etwas unheimlich wirken...

Beim regelmäßigen Durchblättern von Michael J. Weldons Psychotronic Encyclopedia bin ich öfters bei diesem Film hängengeblieben, auch wegen seines bemerkenswerten Titels. Jetzt konnte ich ihn endlich mal sehen, und es hat sich gelohnt. Anders als viele der nach Manson entstandenen "Hippiebande terrorisiert unbescholtene Bürger"-Streifen liefert der Plot hier unerwartete Schlenker, die zwar auch auf bekanntes Terrain führen, ich aber keineswegs erwartet hatte. Dann ist da noch die Hippiebande selbst, die neben dem Kiffen auch viel betet und deren Anführer - vielleicht bis auf die zusammengewachsenen Augenbrauen - tatsächlich aussieht wie Jesus. Die christlichen Sakramente werden von der Gruppe allerdings relativ frei ausgelegt, und teilweise ins Gegenteil verkehrt, was dem ganzen eine hübsch subversive Note verleiht. Jeanne Crain, die sich in den 70ern wie viele Stars der 40er und 50er in einem Horrorfilm wiederfand, ist immer noch sehr schön und hält mit ihrer Professionalität und Leinwandpräsenz die etwas disparaten Teile des Films zusammen. Doch, das kann sich alles durchaus sehen lassen und könnte ruhig mal aus der Obskurität gehoben werden, am liebsten mit einer neuen Abtastung, denn auf der kanadischen VHS kann man in den Nachtszenen mal überhaupt nichts erkennen.

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Mittwoch, 17. November 2010
Traum von einem neuen Job
hypnosemaschinen, 00:05h
Ich habe wohl eine Umschulung zum Berufskiller gemacht und soll zwei Frauen umbringen. Die eine kenne ich noch aus der Grundschule, die andere ist mir völlig unbekannt. Interessanterweise frage ich die Frauen vorher, ob sie mit einer Ermordung einverstanden wären und wir vereinbaren einen Termin. Die angesetzte Mordzeit ist Freitags zwischen 13 und 14 Uhr, wir wollen uns vorher am Bahnhof in Geilenkirchen treffen und dann mit dem Auto meiner Eltern nach Hünshoven fahren. Als es soweit ist, habe ich ein bißchen Gedächtnisverlust und weiß gar nicht mehr, wo ich das Auto geparkt habe. Als ich es schließlich gefunden habe, kommen mir ein paar Zweifel, ob ich die Tat wirklich ausführen soll, vor allem wußte ich nicht, wie ich meinen Eltern etwaige Blutflecken im Auto erklären sollte. Eins der potentiellen Opfer wirft auch berechtigterweise ein, daß so eine Hinrichtung am hellichten Tag in Hünshoven keine so gute Idee ist, wegen möglicher Zeugen und so. Wir kommen überein, das Ganze für heute abzublasen und in den nächsten Tagen mal zu telefonieren.
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