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Mittwoch, 8. Dezember 2010
Lange Lesenacht im L__rzeichen
hypnosemaschinen, 20:39h
Am 18.12. findet unter dem Motto "Mund um die Uhr" von vier Uhr nachmittags bis vier Uhr nachts eine lange Lesenacht im L__rzeichen statt, bei der neben geschätzten Kollegen wie Silvia Szymanski auch ich mit von der Partie sein werde. Insgesamt 24 Autoren mit jeweils einer halben Stunde Lesezeit dürften für eine Menge Abwechslung sorgen. Ich bin gespannt! Für die Nicht-Aachener Leser dieses Blogs vielleicht interessant: Das Hochschulradio Aachen sendet den Event live und die Übertragung kann auch auf ihrer Homepage im Stream verfolgt werden. Ich bin voraussichtlich kurz vor Mitternacht um ca. 23:30 an der Reihe...


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Montag, 6. Dezember 2010
Atrapados en el miedo
hypnosemaschinen, 00:39h
In Angst gefangen, Spanien 1983, Regie: Carlos Aured

Ein junges Pärchen fährt übers Wochenende mit ihren besten Freunden in ein altes einsames Haus in Deutschland und hat die Absicht, die beiden zu verkuppeln. Das Vorhaben wird etwas dadurch erschwert, daß aus einer psychiatrischen Anstalt in der Nähe ein Serienmörder entflohen ist...

Aureds letzter Film ist leider ein sehr durchschnittlicher Vertreter der "Psychopath auf der Pirsch"-Variante geworden, was ein wenig schade ist, verspricht der Vorspann mit zerlaufenden Farben, die von erstaunlich krachigem Psychedelic-Rock unterlegt werden, doch einen ganz netten Trip. Die Musik bleibt dann aber leider neben einigen erstaunlichen Tapeten das einzig Brauchbare, und beides macht den Eindruck, eher zu einem Film aus den 70ern zu gehören. In der deutschen Fassung fehlt wohl sowohl der Vorspann als auch die Verweise auf Deutschland - diese beschränken sich auch nur auf eine den SPIEGEL lesende Figur, Plakate und Ladenaufschriften kommen mir schon spanisch vor. Genau wie das Lovecraft-Zitat ("Das ist nicht tot, was ewig liegt...") am Ende, das auch nicht wirklich zum Film passen will.


Ein junges Pärchen fährt übers Wochenende mit ihren besten Freunden in ein altes einsames Haus in Deutschland und hat die Absicht, die beiden zu verkuppeln. Das Vorhaben wird etwas dadurch erschwert, daß aus einer psychiatrischen Anstalt in der Nähe ein Serienmörder entflohen ist...

Aureds letzter Film ist leider ein sehr durchschnittlicher Vertreter der "Psychopath auf der Pirsch"-Variante geworden, was ein wenig schade ist, verspricht der Vorspann mit zerlaufenden Farben, die von erstaunlich krachigem Psychedelic-Rock unterlegt werden, doch einen ganz netten Trip. Die Musik bleibt dann aber leider neben einigen erstaunlichen Tapeten das einzig Brauchbare, und beides macht den Eindruck, eher zu einem Film aus den 70ern zu gehören. In der deutschen Fassung fehlt wohl sowohl der Vorspann als auch die Verweise auf Deutschland - diese beschränken sich auch nur auf eine den SPIEGEL lesende Figur, Plakate und Ladenaufschriften kommen mir schon spanisch vor. Genau wie das Lovecraft-Zitat ("Das ist nicht tot, was ewig liegt...") am Ende, das auch nicht wirklich zum Film passen will.

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Samstag, 4. Dezember 2010
The Fuzztones @ Outbaix Übach-Palenberg, 3.12.2010
hypnosemaschinen, 23:14h
Zum 30jährigen Bühnenjubiläum verschlug es das Flaggschiff des 60s-Retro-Garagerocks noch einmal in unsere Breitengrade und nein, ich werde diesmal nicht erwähnen, wann ich die das letzte Mal gesehen habe, sonst wird das langsam langweilig. Es war jedenfalls auch in Übach-Palenberg, damals noch in der Rockfabrik, die zu dieser Zeit ein Liveprogramm bot, über das man auch heute noch nur staunen kann. Das war alles dem Fritz seine Schuld, und der hatte auch hier wieder seine Finger im Spiel und wurde von der Band zu Recht zum Mitsingen von "She's Wicked" auf der Bühne verdonnert. Ach, es bringt ja alles nichts, ganz ohne Nostalgie komme ich ewig Gestriger wohl nicht aus...
Bis auf Sänger Rudi Protrudi war die Band runderneuert, aber mit Leuten, die 100% paßten und fast schon beängstigend präzise spielten, ohne die zu dem Sound gehörende Wildheit vermissen zu lassen. Das war von vorne bis hinten verdammt großartig und Alterserscheinungen waren bei Rudi, der zwischen den Songs gewohnt amüsant aus dem Nähkästchen plauderte, keinerlei auszumachen. Die Stimmung im leider nicht allzu sehr gefüllten Saal war zunächst ein wenig respektvoll und verhalten, kam bei den Hits aber dann doch so langsam zum Kochen. Am besten gefiel mir dabei das nicht ganz so bekannte "Ward 81", auf dessen Titel ich gestern dann peinlicherweise auch nicht kam. Um so schöner, heute herauszufinden, daß es dazu sogar einen mir noch nicht bekannten, tollen Videoclip gibt, der offensichtlich von Sam Fullers großartigem Shock Corridor inspiriert wurde. Wo war nochmal mein Paisleyhemd?
Bis auf Sänger Rudi Protrudi war die Band runderneuert, aber mit Leuten, die 100% paßten und fast schon beängstigend präzise spielten, ohne die zu dem Sound gehörende Wildheit vermissen zu lassen. Das war von vorne bis hinten verdammt großartig und Alterserscheinungen waren bei Rudi, der zwischen den Songs gewohnt amüsant aus dem Nähkästchen plauderte, keinerlei auszumachen. Die Stimmung im leider nicht allzu sehr gefüllten Saal war zunächst ein wenig respektvoll und verhalten, kam bei den Hits aber dann doch so langsam zum Kochen. Am besten gefiel mir dabei das nicht ganz so bekannte "Ward 81", auf dessen Titel ich gestern dann peinlicherweise auch nicht kam. Um so schöner, heute herauszufinden, daß es dazu sogar einen mir noch nicht bekannten, tollen Videoclip gibt, der offensichtlich von Sam Fullers großartigem Shock Corridor inspiriert wurde. Wo war nochmal mein Paisleyhemd?
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