Donnerstag, 18. August 2011
The Living Skeleton
Kyuketsu dokuro sen, Japan 1968, Regie: Hiroshi Matsuno



Vor der Küste von Yokohama richtet eine Piratengang ein Massaker an und erschießt sämtliche Passagiere eines Schiffes mit Maschinengewehren. Drei Jahre später sind sie alle in der Stadt mehr oder weniger seßhaft geworden. Die junge Saeko jedoch, die in der Obhut eines Pfarrers lebt, spürt immer noch eine starke Verbindung zu ihrer Zwillingsschwester, die beim Massaker einst ums Leben kam...



Meine Zweitsichtung dieses prächtigen Streifens läßt ihn etwas weniger wild erscheinen, die einzelnen Plotelemente fügen sich mit entsprechendem Vorwissen schon etwas sinnvoller zusammen. Aber auch diesmal hat es wieder Spaß gemacht zuzusehen, wie die Schraube immer noch ein Stück weiter gedreht wird und die Wendungen in der Handlung gerade zum Ende hin in einem rasanten Tempo abgefeuert werden. Hier ist alles drin: Geisterfrauen, lebende Skelette, überbrutale Gangster, verrückte Wissenschaftler und noch viel mehr, das ich jetzt nicht spoilern werde. Eine herrliche Pulp-Wundertüte, die auch noch prächtig gefilmt und mit einem tollen Score unterlegt ist.

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