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Sonntag, 28. Februar 2010
Traum von JFK und Capri-Sonne
hypnosemaschinen, 18:33h
Ich schaue mit meiner Mutter zusammen fern, auf dem ZDF läuft ein Trailer, der darauf hinweist, daß das heute-journal heute von einem John F. Kennedy-Doppelgänger moderiert werden würde. Später geht das Haus meiner Eltern in Flammen auf, und da mir keine andere Flüssigkeit zur Verfügung steht, versuche ich, den Brand mit einer Tüte Capri-Sonne (Kirsch) zu löschen, aber es gelingt mir nicht.
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Samstag, 27. Februar 2010
La Residencia
hypnosemaschinen, 20:06h
The House that screamed / Das Versteck, Spanien 1969, Regie: Narciso Ibáñez Serrador

Die 18jährige Thérese wird Ende des 19. Jahrhunderts auf ein französisches Mädcheninternat gebracht, das einen guten Ruf genießen soll und sich auf „schwierige Mädchen“ spezialisiert. Die Direktorin (Lilli Palmer) führt die Schule mit eiserner Hand – wer nicht pariert, muß mit entsprechenden Strafen rechnen. Besonders empfindlich reagiert sie darauf, wenn eines der Mädchen Kontakte zu ihrem Sohn pflegt, der ebenfalls im Internet, äh, Internat wohnt. Merkwürdig, daß gerade diese Mädchen Wege finden, die Institution frühzeitig verlassen zu können, allein, nach ihrer Flucht hört man nichts mehr von ihnen...

Stilsicherer Horrorthriller der alten Schule, der mit einem reichlich bösartigem und nicht vorhersehbaren Ende daherkommt. Die Ästhetisierung der Mordszenen erinnert dabei an eine vor allem in Italien übliche Vorgehensweise, den „Mord als schöne Kunst“ zu betrachten. In der Tat fühlt man sich hier auch wegen dem Score oft an Dario Argentos späteren Suspiria erinnert. Der Regisseur war zuvor vor allem für die Horror-Fernsehserie „Historias para no dormir“ verantwortlich, in der unter anderem Stoffe von Edgar Allan Poe umgesetzt wurden. Die Serie litt aber ein wenig am eingeschränkten Budget – davon ist hier nichts mehr zu sehen, ein erlesener Cast tobt sich in prächtigen Scope-Bildern aus. Sehr zu empfehlen auch des Regisseurs späterer Quién puede matar a un Niño?, von dem erfreulicherweise vor einiger Zeit eine hervorragende deutsche DVD erschien.


Die 18jährige Thérese wird Ende des 19. Jahrhunderts auf ein französisches Mädcheninternat gebracht, das einen guten Ruf genießen soll und sich auf „schwierige Mädchen“ spezialisiert. Die Direktorin (Lilli Palmer) führt die Schule mit eiserner Hand – wer nicht pariert, muß mit entsprechenden Strafen rechnen. Besonders empfindlich reagiert sie darauf, wenn eines der Mädchen Kontakte zu ihrem Sohn pflegt, der ebenfalls im Internet, äh, Internat wohnt. Merkwürdig, daß gerade diese Mädchen Wege finden, die Institution frühzeitig verlassen zu können, allein, nach ihrer Flucht hört man nichts mehr von ihnen...

Stilsicherer Horrorthriller der alten Schule, der mit einem reichlich bösartigem und nicht vorhersehbaren Ende daherkommt. Die Ästhetisierung der Mordszenen erinnert dabei an eine vor allem in Italien übliche Vorgehensweise, den „Mord als schöne Kunst“ zu betrachten. In der Tat fühlt man sich hier auch wegen dem Score oft an Dario Argentos späteren Suspiria erinnert. Der Regisseur war zuvor vor allem für die Horror-Fernsehserie „Historias para no dormir“ verantwortlich, in der unter anderem Stoffe von Edgar Allan Poe umgesetzt wurden. Die Serie litt aber ein wenig am eingeschränkten Budget – davon ist hier nichts mehr zu sehen, ein erlesener Cast tobt sich in prächtigen Scope-Bildern aus. Sehr zu empfehlen auch des Regisseurs späterer Quién puede matar a un Niño?, von dem erfreulicherweise vor einiger Zeit eine hervorragende deutsche DVD erschien.

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Samstag, 27. Februar 2010
Ashtones @ Hauptquartier Aachen, 25.2.2010
hypnosemaschinen, 00:04h
Konzerte unter der Woche, dann auch noch im Hauptquartier, das geht meistens nicht gut aus! Entsprechend matschig fühlte ich mich heute. Hat sich aber gelohnt. Die sympathischen Punkrocker der alten Schule aus Lille lieferten ein fettes Brett ab, vom Sound her von Bands wie den DEAD BOYS beeinflusst, wobei aber auch mal die Ramones, Stooges oder Motörhead vorbei schauten. Für Druck und Abwechslung war also ausreichend gesorgt, auch sah man den Musikern an, selbst wenn vielleicht mal 30 Leute im Publikum waren, daß sie wirklich lieben (im Falle des Sängers wohl auch leben), was sie da machen. Als Sahnehäubchen gab es noch eine der besten CLASH-Coverversionen, die ich in den letzten Jahren gehört habe. Mußte mich schwer am Riemen reißen, von dieser Rock'n'Roll-Injektion erster Güte angestachelt nicht noch bis spät in die Nacht weiterzusaufen.
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