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Samstag, 17. April 2010
AGENT OUTRAGE & I WALK THE LINE im AZ Aachen am 27.4.
hypnosemaschinen, 04:28h

Zu guter letzt gibt es mich im April auch noch mal schreiend und schrammelnd auf der Bühne zu begutachten. Mit Agent Outrage treten wir nämlich als Support für die ebenfalls sehens- und hörenswerten
I walk the line aus Finnland im ehrwürdigen AZ Aachen auf. Ich freu mich drauf, das letzte Konzert ist auch schon wieder eine Weile her...
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Freitag, 16. April 2010
Litan
hypnosemaschinen, 01:51h
Frankreich 1982 Regie: Jean-Pierre Mocky

Ein Ehepaar befindet sich zum Urlaub im Bergort Litan, in dem gerade auch das traditionelle Maskenfest stattfindet. Bald ist aber zu beobachten, daß es zahlreiche Todesfälle unter den Einwohnern gibt, hinter denen eine geheimnisvolle Macht zu stehen scheint...

Ein schönes Beispiel dafür, was im französischsprachigen Raum oft unter "le fantastique" subsumiert wird – hier eine Mischung aus Horror, Science-Fiction und Allegorie. Leider war der Film dialoglastiger als vermutet, so daß ich wegen fehlender Untertitel der Erklärung der Geschehnisse (wenn es denn überhaupt eine gab) nicht ganz folgen konnte. Die größte Faszination übte der Film auf mich aber durch seine atemberaubenden Locations größtenteils in der Ortschaft Annonay aus – verfallende Industriebauten direkt gegenüber gigantischer Felsformationen, endlose Reihen von grauen Gebäuden entlang der Wasserwege, beeindruckende Ruinen mitten in der Natur, und vieles mehr. Mocky, der mit La Grande Frousse einst auch als Erster einen Stoff von Jean Ray auf die Leinwand brachte, verschleiert die Locations noch zusätzlich, in dem er zunächst alles in ständigen Nebel hüllt und im weiteren Verlauf des Films Dauerregen auf die Stadt niederprasseln lässt. Auch ohne die Dialoge zu verstehen, merkt man, daß das hier eine ziemlich eigenwillige Angelegenheit war, die die damaligen Kinozuschauer wohl ziemlich vor den Kopf gestossen haben muß – die maskierten Prozessionen sowie ein wiederkehrendes folkloristisches Musik-Thema erinnern an den Wicker Man, und hier geht es wohl genauso eher um das Erzeugen einer irrealen Stimmung denn das Erzählen einer konventionellen Geschichte.


Ein Ehepaar befindet sich zum Urlaub im Bergort Litan, in dem gerade auch das traditionelle Maskenfest stattfindet. Bald ist aber zu beobachten, daß es zahlreiche Todesfälle unter den Einwohnern gibt, hinter denen eine geheimnisvolle Macht zu stehen scheint...

Ein schönes Beispiel dafür, was im französischsprachigen Raum oft unter "le fantastique" subsumiert wird – hier eine Mischung aus Horror, Science-Fiction und Allegorie. Leider war der Film dialoglastiger als vermutet, so daß ich wegen fehlender Untertitel der Erklärung der Geschehnisse (wenn es denn überhaupt eine gab) nicht ganz folgen konnte. Die größte Faszination übte der Film auf mich aber durch seine atemberaubenden Locations größtenteils in der Ortschaft Annonay aus – verfallende Industriebauten direkt gegenüber gigantischer Felsformationen, endlose Reihen von grauen Gebäuden entlang der Wasserwege, beeindruckende Ruinen mitten in der Natur, und vieles mehr. Mocky, der mit La Grande Frousse einst auch als Erster einen Stoff von Jean Ray auf die Leinwand brachte, verschleiert die Locations noch zusätzlich, in dem er zunächst alles in ständigen Nebel hüllt und im weiteren Verlauf des Films Dauerregen auf die Stadt niederprasseln lässt. Auch ohne die Dialoge zu verstehen, merkt man, daß das hier eine ziemlich eigenwillige Angelegenheit war, die die damaligen Kinozuschauer wohl ziemlich vor den Kopf gestossen haben muß – die maskierten Prozessionen sowie ein wiederkehrendes folkloristisches Musik-Thema erinnern an den Wicker Man, und hier geht es wohl genauso eher um das Erzeugen einer irrealen Stimmung denn das Erzählen einer konventionellen Geschichte.

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Montag, 12. April 2010
Risin' Outlaws #11 @ AZ Aachen, 10.4.2010
hypnosemaschinen, 20:07h
Da hat man sich mal wieder nicht lumpen lassen und für den wiederkehrenden Countryabend im AZ ein fettes Programm zusammengestellt: Begonnen wurde mit der Deutschlandpremiere des Dokumentarfilms Can't take it with you when you die, über den ich hier schon ausführlich was geschrieben habe. Als nächstes betrat JAKE LA BOTZ die Bühne, der mit seiner sympathischen Art und tollen Songs schon letztes Jahr voll überzeugen konnte. Mein neues Lieblingslied von ihm ist Tiny, aber für Songs über Zwerge, die einen irgendwelche Brunnen herunterziehen wollen, habe ich eh ein Faible. War wieder sehr schön, würde mir nur wünschen, der Herr käme auch mal mit einer Band auf Tour und nicht nur Solo. REVEREND DEADEYE braucht wiederum keine Band, er ist seine eigene. Schon ziemlich unglaublich, was der Mann für ein Gewitter lostritt mit verzerrter Steel Guitar, Mundharmonika und vier verschiedenen Fußmaschinen, das dann auch noch teilweise mit verbundenen Augen! Ja, doch, das hat sich mal wieder gelohnt.
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