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Samstag, 10. Juli 2010
Live-Audiokommentar XIII: Leoparden grüßt man nicht
hypnosemaschinen, 16:45h

Passend zum Sommer wird diesmal ein hitzig-schwüler Überraschungsfilm gezeigt, der allerdings nichts für Klaustrophobiker ist. Gast ist diesmal Robert "der Suk" Sukrow, Autor, Filmemacher und Freund von vielen Filmen...
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Samstag, 10. Juli 2010
The Driver's Seat
hypnosemaschinen, 01:23h
Identikit, Italien/Deutschland 1974, Regie: Giuseppe Patroni Griffi

Liz Taylor reist von München nach Rom, um dort einen Mann zu finden, der sie umbringt. Diejenigen, die sie trifft, wollen sie allerdings nur ficken...

Immer wieder beruhigend, was für seltsame Filme da draußen auf einen warten. Eigentlich sollte man denken, daß ein Film, in dem Elizabeth Taylor masturbiert, in durchsichtiger Unterwäsche herumrennt und zum Blowjob gezwungen wird, etwas bekannter sein sollte, aber hier haben wir wohl mal wieder so einen Fall, bei dem die äußerst eigenwillige künstlerische Konzeption des Films auf unfruchtbaren Boden traf, und das Resultat schnell vergessen ward. Schade eigentlich, denn auch wenn der Film nicht mit der subversiven Finesse eines Luis Buñuel aufwarten kann, dessen Spätwerk hier eindeutig Pate stand, ist er äußerst hübsch fotografiert und bringt zahlreiche absurde Ideen auf die Leinwand.


Liz Taylor reist von München nach Rom, um dort einen Mann zu finden, der sie umbringt. Diejenigen, die sie trifft, wollen sie allerdings nur ficken...

Immer wieder beruhigend, was für seltsame Filme da draußen auf einen warten. Eigentlich sollte man denken, daß ein Film, in dem Elizabeth Taylor masturbiert, in durchsichtiger Unterwäsche herumrennt und zum Blowjob gezwungen wird, etwas bekannter sein sollte, aber hier haben wir wohl mal wieder so einen Fall, bei dem die äußerst eigenwillige künstlerische Konzeption des Films auf unfruchtbaren Boden traf, und das Resultat schnell vergessen ward. Schade eigentlich, denn auch wenn der Film nicht mit der subversiven Finesse eines Luis Buñuel aufwarten kann, dessen Spätwerk hier eindeutig Pate stand, ist er äußerst hübsch fotografiert und bringt zahlreiche absurde Ideen auf die Leinwand.

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Freitag, 9. Juli 2010
Rudimentary Peni: Cacophony
hypnosemaschinen, 01:38h
Eine Punkband macht ein Konzeptalbum - dürfen die das? Selbstverständlich! Vor allem, wenn das Konzept H.P. Lovecraft heißt und die Punkband einen Scheiß auf musikalische Grenzen gibt und zudem noch so begabt ist wie die britischen RUDIMENTARY PENI. Wie das bei Konzeptalben so ist, sollte man sie eigentlich komplett hören, um die ganze Größe zu erfahren, so ein einzelner Clip wie hier reicht eigentlich nicht. Erfreulicherweise ist die Band nach diesem Meilenstein von 1987 nach wie vor aktiv, Sänger und Gitarrist Nick Blinko ist zudem als Autor und Künstler tätig - einige seiner Zeichnungen finden sich z.B. hier und könnten teilweise mit einem Edward Gorey, der den Boden unter den Füßen verloren hat, verglichen werden. In den 90ern war Blinko wegen schizophrener Störungen auch mehrfach in psychiatrischer Behandlung. Auf jeden Fall ein Künstler ganz nach meinem Geschmack und so ein verstörendes, kompromissloses Album wie CACOPHONY, auf dem poppiger Punk und dissonanter Noiserock zusammen mit merkwürdigen Geräuschen und Monologen eine untrennbare Einheit bilden, habe ich seitdem nicht mehr gehört.
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