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Montag, 2. August 2010
Traum von den Kürbismenschen
hypnosemaschinen, 01:13h
Wie des öfteren verliere ich den Boden unter den Füßen und fange an zu schweben, fliege über eine Stadt, die vollkommen ockerfarben ist, dunkelgelb bis braun, wie das Innere eines reifen Kürbis. Es hat den Eindruck, als sei ein gewaltiger Kürbis über dieser Stadt explodiert und hätte alles mit seinem Fruchtfleisch und Kernen überzogen. Ich sehe eine Kathedrale, auf der zwischen Ornamenten Statuen in menschlicher Form zu erkennen sind, diese erwachen zum Leben, schütteln das Fruchtfleisch und die Kerne ab, verlieren aber nicht die Kürbisfarbe. Sie versammeln sich auf einer Wiese, die auf einem Berg gelegen ist, von dem man die ganze Stadt übersehen kann, und bücken sich. Die Substanz, die die ganze Stadt überzieht, scheint aus ihrem Inneren zu kommen, ist aber eigentlich viel zu orange für Kot. Um nicht vollgekackt zu werden, verziehe ich mich mit einem Bekannten in eine Bar, die sich im Keller einer Lagerhalle befindet und versuche, mit der Thekenbedienung anzubandeln, diese scheint sich aber nur für meine Begleitung zu interessieren.
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Samstag, 31. Juli 2010
En la palma de tu mano
hypnosemaschinen, 04:41h
In the Palm of Your Hands, Mexiko 1951, Regie: Roberto Gavaldón

In einer schäbigen Hinterhofgasse von Mexico City betreibt "Professor Karin" sein Geschäft als Handleser und Wahrsager. Als ein reicher Kunde die Befürchtung ausspricht, von seiner Frau langsam vergiftet zu werden und kurze Zeit später tot aufgefunden wird, sieht Karin seine Chance auf das große Geld gekommen, indem er die Witwe erpresst. Diese ist aber nicht auf den Kopf gefallen und auch nicht ohne Reize...

Der Film braucht sich hinter den amerikanischen Film Noir-Klassikern nicht zu verstecken: Geschliffene Dialoge, tolle Figuren und Darsteller, wundervolle Fotografie und ein spannender Plot voller Twists und tragischer Rückschläge. Regisseur Gavaldón, dessen Macario in einem ganz anderen Genre ebenfalls überzeugen konnte war wohl unbestritten ein Meister seines Fachs, weitere Filme von ihm habe ich mir schon vorgemerkt.


In einer schäbigen Hinterhofgasse von Mexico City betreibt "Professor Karin" sein Geschäft als Handleser und Wahrsager. Als ein reicher Kunde die Befürchtung ausspricht, von seiner Frau langsam vergiftet zu werden und kurze Zeit später tot aufgefunden wird, sieht Karin seine Chance auf das große Geld gekommen, indem er die Witwe erpresst. Diese ist aber nicht auf den Kopf gefallen und auch nicht ohne Reize...

Der Film braucht sich hinter den amerikanischen Film Noir-Klassikern nicht zu verstecken: Geschliffene Dialoge, tolle Figuren und Darsteller, wundervolle Fotografie und ein spannender Plot voller Twists und tragischer Rückschläge. Regisseur Gavaldón, dessen Macario in einem ganz anderen Genre ebenfalls überzeugen konnte war wohl unbestritten ein Meister seines Fachs, weitere Filme von ihm habe ich mir schon vorgemerkt.

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Freitag, 30. Juli 2010
Happy Birthday, Rat Scabies!
hypnosemaschinen, 03:15h
Der nach Keith Moon bekloppteste Schlagzeuger der Welt wird heute 53. Herzlichen Glückwunsch!
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